20.03.2024 (zuletzt aktualisiert) | von: Fritz

Philips Rasierer Serie 9000 (inkl. Prestige): Großer Überblick (Unterschiede, Tabelle, Praxis-Test, Bilder, Empfehlungen)

Philips Rasierer Serie 9000, Philips serie 9000 überblick
Braun Serie 9 Reinigungsstation: Praxistest, Erfahrungen, Anleitung und Bilder

fritz

von: Fritz (beschäftigt sich seit Jahren professionell mit dem Thema "Haare").

Herstellerunabhängig + alle Geräte selbst gekauft!

 

Die Philips Series 9000 (inklusive Prestige) ist die Top-Rasierer Serie von Philips. Wir haben vier Modelle gekauft und mehrere Jahre lang ausprobiert. Hier berichten wir von unseren Erfahrungen und erklären die Unterschiede zwischen Philips Series 9000 Prestige, Philips Series 9000 und zwischen einzelnen Modellen der Serien.


 

1. Philips Series 9000 & Philips Series 9000 Prestige

 

Momentan unterscheidet Philips zwischen

  • „Philips Series 9000 Prestige“ (zB Philips SP9820/18, SP9860/16) und
  • „Philips Series 9000“ (zB Philips S9987/59, S9987/55 und S9986/63).

Die Prestige Rasierer stehen für die exklusivsten, luxuriösesten Philips Rasierer mit besten Materialkomponenten. Nur in Prestige-Rasierern sorgt ein Digitalmotor für Power. Für die Series 9000 Prestige gilt das Motto „Die gründlichste und angenehmste Rasur von Philips“.

 

Die Rasierer der Series 9000 haben bei der Sensortechnik die Nase vorne. Keine andere Serie enthält zur Zeit so viel geballte Philips-Technik. Die Serie 9000 unterliegt dem Motto „Gründliche Rasur, selbst bei empfindlicher Haut“. 

 

Beide Serien werden ständig weiterentwickelt. Seit einiger Zeit setzt Philips serienübergreifend auf eckigere Scherköpfe. Die etwas älteren Modelle beider Top-Philips-Serien erkennt man am runden Scherkopf.  

 


Philips 9000 Prestige SP9820/18
Philips Prestige SP9820/18 mit rundem Scherkopf
Philips Serie 9000 (2021)
Philips S9987/59 aus der Series 9000 mit eckigem Scherkopf
Philips Series 9000 Rasierer
Älteres Philips Series 9000 Modell: S9711/31 mit rundem Scherkopf

 

Auch an der Artikelnummer erkennt man die Art des Modells:

  • Die neuen Modelle der Serie 9000 mit eckigem Scherkopf haben eine Artikelnummer S99xx.
  • Bei den Prestige-Rasierern stehen die Artikelnummern SP983X, SP984X, SP987X, SP988X für einen eckigen Scherkopf und die Artikelnummern SP981X, SP982X, SP986X für einen runden.

Die Scherköpfe der beiden Serien passen nicht auf die jeweils andere Serie.

 


Philips neue Series 9000 Rasierer
Die neuen Modelle (ab 2021) der Serie 9000 haben eine Artikelnr die mit 99.. beginnt. Der Rasiererkopf ist kantiger als bei alten Modellen. Im Bild der Philips S9987/59 mit neuester Philips Technologie.
Philips S9000 Prestige
Die Philips 9000 Prestige Rasierer gibt es ebenfalls mit eckigem oder rundem Scherkopf.

Philips Serie 9000 Prestige Rasierer
Ein Philips Prestige Rasierer mit eckigem Scherkopf und Qi-Ladepad.

 

2. Philips Series 9000 Unterschiede

 

Die Unterschiede zwischen Philips Prestige Rasierern und neuen Philips 9000 Rasierern (99..) reichen vom Klingensystem über Motor, Display und Design bis hin zum Zubehör:

 

 

2.1. Unterschiede bei den Klingen

 

Prestige Rasierer haben „Nano-Tech DualPrecision Präzisionsklingen“, neue 9000er Rasierer „Dual SteelPrecision Klingen“ - um einmal die sperrigen Begriffe von Philips zu verwenden.

 

Unsere Erfahrung: Beim Rasieren haben wir keine Qualitätsunterschiede zwischen den Klingen bemerkt. Im Endeffekt arbeiten Modelle beider Serien mit drei Scherköpfen zu je 24 Klingen, also insgesamt 72 Klingen, die für bis zu 150.000 Schneidebewegungen pro Minute sorgen. Neue Prestige-Rasierer (mit eckigem Scherkopf) schaffen laut Philips sogar 165.000 Schnitte pro Minute.

 


Klingen Philips 9000
Klingen der neuen Philips 9000 Rasierer. Außen ein Ring mit v-förmigen Klingen, innen weitere Klingen. Insgesamt 27 Stück, also bei 3 Scherelementen 72 Klingen.
Philips Prestige 9000 Klingen
Die Klingen der Philips Prestige Modelle unterscheiden sich optisch kaum von jenen der neuen Philips 9000 Rasierer. Kein Wunder: In Modelle beider Serien passen die Klingen SH91/50.

2.2. Philips Series 9000 Unterschiede: Der Rasiererkopf

 

Philips Series 9000 Rasiererkopf: Der Rasiererkopf ist bei beiden Bauarten mittig flexibel gelagert, bewegt sich also zur Seite genauso wie vor und zurück bzw rundum (360°), was gemeinsam mit den drei kippbaren Scherköpfen für eine gute Anpassung an die Konturen sorgt. Sowohl die Prestige Modelle, als auch die neuen 9000er Modelle haben eine Schutzbeschichtung ("Philips Mikroperlen") für besseres Gleiten auf der Haut.

 

Philips Series 9000 Scherkopf: Philips empfiehlt bei allen Modellen, die Klingen nach spätestens 2 Jahren zu tauschen. Die neuen 9000er Modelle mit eckigem Scherkopf und die neuen Prestige-Rasierer mit eckigem Scherkopf haben die Klingenelemente SH91. Zu den Prestige-Modellen mit rundem Scherkopf passt außerdem auch das ältere Klingensystem SH98.

 

Unsere Erfahrung: Beim Rasieren merken wir keinen Unterschied zwischen den Scherköpfen der Series 9000 Prestige und der Series 9000. Persönlich ist uns aber bei beiden Serien der ältere, runde Scherkopf lieber, mit dem sich schwierige Stellen wie unter der Nase etwas besser erreichen lassen.

 


Philips Series 9000 Rasiererkopf
Philips Series 9000: Der Rasiererkopf ist mittig flexibel gelagert, die drei Scherelemente sind kippbar.
Philips S9000 Rasierer
Philips S9000 Prestige: Der Rasiererkopf ist gleich flexibel gelagert wie bei Serie 9000. Philips betont die hochwertige Federung bei den Prestige-Modellen.

2.3. Philips Series 9000 Unterschiede: Der Trimmer

 

Ausklappbarer Trimmer: Nur die neuen 9000er Rasierer (99..) haben einen ausklappbaren Trimmer für die Koteletten. Wer häufig oder täglich trimmt, wird das wahrscheinlich zu schätzen wissen, denn es erspart den ständigen Wechsel zwischen Rasierer- und Trimmerkopf.

 

Separater Bartstyler: Natürlich ist ein ausklappbarer Trimmer nicht sehr leistungsstark. Bei manchen Modellen wie dem Philips S9987/59 ist deshalb zusätzlich ein aufsteckbarer Bartstyler inklusive längenverstellbarem Kamm für Schnittlängen von 1 bis 5mm im Set. Für andere Modelle wie den S9986/55 ist der Bartstyler AC20 separat erhältlich.

 

Barttrimmer Philips 9000 Prestige: Prestige Modelle haben keinen ausklappbaren Trimmer. Bei manchen Rasierern ist ein Barttrimmer-Aufsatz im Set (z.B. SP9820/18), bei manchen ein Barttrimmer-Aufsatz mit längenverstellbarem Kamm (z.B. SP9860/16). Zu allen Modellen ist der Barttrimmer-Aufsatz CP9061 auch separat erhältlich.

 

Unsere Erfahrung: Wenn du nicht nur Rasieren, sondern auch Barttrimmen und Konturenstylen möchtest, ist das "doppelte" System mancher 9000er Rasierer ideal - Für die tägliche rasche und bequeme Pflege der Koteletten und anderer kleiner Bereiche gibt es den ausklappbaren Trimmer, für umfangreichere Arbeiten den leistungsstärkeren, aufsteckbaren Trimmer.

 


Philips Rasierer mit Trimmer
Philips Serie 9000 (neu): Nur die neuen, eckigen Modelle haben einen praktischen, ausklappbaren Trimmer.
Philips Prestige
Philips Prestige: Die Prestige-Modelle haben keinen ausklappbaren Trimmer. Ein aufsteckbarer Trimmer ist aber bei allen aktuellen Prestige-Modellen im Set (bei einigen mit Distanzkamm).

2.4. Unterschiede bei den Sensoren

 

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen „Philips Prestige“ und „Philips 9000 neu“ liegt in der Sensorsteuerung.

 

Bartdichtensensor: Prestigemodelle haben einen Bartdichtesensor, der 500 Mal pro Sekunde die Bartdichte misst und die Leistung automatisch anpasst. Zusätzlich lässt sich die Leistung aber auch manuell in drei Stufen („schonend / normal / schnell) anpassen.

Neue 9000er Rasierer wie der Philips S9987/59 sind rein sensorgesteuert, eine manuelle Anpassung der Leistung ist nicht möglich.

 

Unsere Erfahrung: Die manuelle Steuerung der Prestige-Rasierer macht sich vor allem bei empfindlicher Haut bezahlt. Eine reduzierte Drehzahl sorgt für etwas längere Rasurzeiten, aber auch für bessere Hautverträglichkeit.

 

Drucksensor: Neue 9000er-Modelle haben zusätzlich einen Drucksensor mit Licht. Unterhalb des Rasiererkopfes zeigt ein LED-Ring an, ob optimaler Druck auf die Haut ausgeübt wird (orange = zu fest, blau = zu leicht, grün = ideal). Diese Funktion lässt sich ausschalten oder einschränken (nur oranges Licht für zu festen Druck).  Eine ähnliche Funktion haben die Prestige Modelle nicht.

 

Unsere Erfahrung: Wer Rotationsrasierer nicht gewöhnt ist, wird die farbige LED-Anzeige des Anpressdrucks wahrscheinlich praktisch finden. Zumindest solange, bis man ein Gefühl für den passenden Druck entwickelt hat. Allerdings verträgt nicht jede Haut den "idealen" Anpressdruck (grün). Oft fühlt sich "blau" angenehmer an.

 

Motion Control Sensor: Philips Series 9000 Prestige-Modelle haben keinen „Motion Control Sensor“. Der ist nur in den neuen 9000er-Rasierern verbaut. Dieser Sensor analysiert die Bewegungen während der Rasur. Über die Philips GroomTribe App, die mit dem Rasierer via Bluetooth kommuniziert, erhält man so Rückmeldungen und Tipps, um die Rasur zu beschleunigen bzw zu verbessern.

 

Unsere Erfahrung: Wenn du nicht sicher bist, ob du dich richtig rasierst, hält die App entsprechende Tipps und Statistiken bereit. Persönlich haben wir die App aber nur kurz verwendet.

 


Philips Rasierapparat Serie 9000
In den neuen Modellen der Serie 9000 sind mehrere Sensoren verbaut. Ein LED-Ring zeigt den Anpressdruck an.
Philips Series 9000 Prestige
Die Philips Prestige Rasierer haben keinen Druck- und Motion-Control-Sensor und keinen LED-Ring. Ein Bartdichtesensor ist aber verbaut. Dafür lässt sich die Leistung manuell regulieren.

2.5. Philips Rasierer Unterschiede: Der Akku und der Motor

 

Lade- und Laufzeit: Gemeinsam ist den Prestige- und neuen 9000er-Modellen die Energieversorgung durch einen Li-Ionen-Akku. Die Ladezeit beträgt bei allen Modellen in unseren Tests ungefähr 60 Minuten. Prestige-Rasierer mit Qi-Ladepad brauchen 180 Minuten. Die Laufzeit gibt Philips bei allen aktuellen Prestige- und 9000er-Modellen mit zirka einer Stunde an. In unseren Praxistests hielten die Testmodelle SP9820/18, SP9860/16 (Prestige) und S9987/59 (S9000) deutlich länger. Das hängt aber von der Bartdichte, Art der Benutzung (Nass-/Trockenrasur, Rasieren/Trimmen usw) und dem Pflegezustand des Rasierers ab.

 

Spannungsanpassung: Sowohl bei den Prestige- als auch den neuen 9000er Modellen reicht die Spannung von 100 bis 240V, die Modelle sind also mit passendem Steckdosenadapter auch im Ausland verwendbar.

 

Kein Kabelbetrieb möglich: Ein Kabelbetrieb ist aus Sicherheitsgründen bei keinem Modell möglich, denn alle Rasierer sind „Wet & Dry“-Rasierer mit IPX7-Zertifizierung, die auch unter der Dusche verwendet werden können.

 

Top-Spin-Motor: Nur die Prestige Rasierer haben einen digitalen "Top-Spin-Motor". Philips betont bei diesen Modellen auch das besonders hochwertige Federungssystem der Klingen. Die zu erwartende Lebensdauer des Digitalmotors gibt Philips mit 8 Jahren an, die Garantie ist aber wie bei anderen Komponenten auf 2 Jahre beschränkt.

 

Unsere Erfahrung: Wir haben die Prestige-Rasierer SP9820 und SP9860 und 9000er-Rasierer S9987 und S9711 seit mehreren Jahren in Verwendung. Bisher gab es bei keinem Testberät Probleme mit dem Motor oder dem Akku.

Das Qi-Ladepad sorgt für bequemes Aufladen. Der Rasierer muss nur auf das Pad gelegt werden. Auch gibt es eine Anschlussmöglichkeit über USB, was beispielsweise unterwegs für eine gewisse Unabhängigkeit von Steckdosen sorgt. Allerdings braucht das Ladepad auch Platz und schnelleres Aufladen mit Kabel ist mangels Anschlussbuchse nicht möglich.

 


Akku Philips Rasierer
Serie 9000: Ein moderner Li-Ionen-Akku sorgt für Ausdauer beim Rasieren.
Philips Rasierer mit Akku
Serie 9000 Prestige: Auch in Prestige Modellen sorgt ein Li-Ionen-Akku für eine lange Laufzeit.

2.6. Philips Rasierer Unterschiede: Das Display

 

Unterschiedliche Display-Anzeigen: Beim Display gibt es – aufgrund der unterschiedlichen Funktionen – Differenzen zwischen Prestige- und 9000er Serie. Die neuen 9000er Modelle mit OLED-Display zeigen auch Informationen zur Bewegungsanalyse (Motion Control) und zum Bluetooth-Status an. Die Prestigemodelle bieten Informationen zur eingestellten Drehgeschwindigkeit.

 

Akkustand in Prozent: Sowohl bei Prestige- als auch neuen 9000er Modellen wird der Akkustand genau in Prozent angezeigt. Auch haben alle Modelle eine Reisesicherung (Tastensperre), deren Status am Display angezeigt wird.

 

Unsere Erfahrung: Beide Serien haben ein sehr gutes Display. Die Steuerung der 9000er-Modelle mit der Taste unterhalb des Displays macht die Handhabung etwas komplizierter als bei den Prestige-Rasierern. Das ist eine Folge der vielen Funktionen.

 


Philisp neue Rasierer Serie 9000
Das OLED-Display der neuen 9000er Rasierer zeigt den Akku-Stand in % an. Außerdem gibt´s Einstellungen zum Anpressdruck, zur Reisesicherung und zur App/ Bluetooth/ Bewegungsanalyse.
Philips Rasierer Prestige Display
Die Prestige Modelle zeigen den Akku-Stand ebenfalls in % an. Auch ob die Reisesperre aktiv ist, wird angezeigt.

2.7. Unterschiede beim Zubehör

Unterschiede je Modell: Das Zubehör unterscheidet sich nicht nur zwischen Prestige- und 9000er Rasierern, sondern von Modell zu Modell. Es gibt in beiden Rasierer-Serien Sets mit viel Zubehör und "Basismodelle" mit wenig Zubehör.

 

Philips Rasierer Set 9987/59
Der neue Philips S9987/59 bietet viel Zubehör: kabelloser Reinigungsbehälter, Anleitung in Bildern, Barttrimmer mit längenverstellbarem Kamm, Reinigungsbürste, Etui, Ladekabel, Reinigungskartusche, Ladeständer.

 

 

Prestige-Rasierer mit und ohne Qi-Ladepad: Bei den Prestige-Rasierern gibt es Modelle mit und ohne Qi-Ladepad. Modelle ohne Ladepad werden binnen 60 Minuten per Kabel aufgeladen (zB der getestete SP9820/18). Modelle mit Ladepad haben keinen Anschluss für ein Netzkabel. Sie müssen mit dem Qi-Ladepad aufgeladen werden, was 180 Minuten dauert (zB der getestete SP9860/16). 

 

Separates Zubehör Serie 9000: Zu den Rasierern der Serie 9000 mit eckigem Scherkopf (99xx) sind separat erhältlich

  • ein Reinigungsbehälter (AC52)
  • ein Barttrimmer (AC20)
  • ein Etui (AC53)
  • ein Ladeständer (AC50 mit LED & AC51 ohne LED)

Separates Zubehör Serie 9000 Prestige: Zu den Prestige-Rasierern sind separat erhältlich

  • ein Reinigungsbehälter (AC52) für die Modelle mit eckigem Scherkopf
  • ein Barttrimmer (CP9061)
  • ein Nasenhaartrimmer (CP0480)
  • ein Etui (CP9062) 
Philips SP9820/18
Set des Philips Prestige SP9820/18: großes Etui (auch Platz für das Kabel), Trimmeraufsatz ohne Kamm, Anleitung, Ladekabel.
Philips SP9860
Der SP9860-16 kommt mit großem Etui, Qi-Ladepad und Barttrimmer plus längenverstellbarem Distanzkamm (1-5mm).

2.8. Philips Serie 9000 Rasierer: Sonstiges

Alle neuen 9000er Modelle und auch die Prestige-Rasierer werden in den Niederlanden produziert. Es gilt eine Garantiedauer von 2 Jahren. 

 

Der Akku der wasserdichten Rasierer lässt sich nicht ohne weiteres wechseln. Das bleibt leider geübten Bastlern und Fachwerkstätten vorbehalten.

 


 

3. Philips 9000 vs Prestige: Test und Erfahrungen

 

Wir haben die Prestige-Rasierer SP9820/18, SP9860/16 und die Serie-9000-Rasierer S9987/59 und S9711/31 seit mehreren Jahren in Verwendung. 

 

Beide Philips-Serien enthalten unserer Meinung nach ausgezeichnete Rotationsrasierer. Aber wofür soll man sich entscheiden - Prestige oder Serie 9000?

 

1. Die Rasur: Beim Rasieren liefern sich die beiden Serien ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die tägliche Rasur gelingt rasch und gründlich. Es sind sowohl Trocken- als auch Nassrasuren möglich. Bei empfindlicher Haut haben unserer Meinung nach die Prestige-Rasierer die Nase knapp vorne, weil sich die Leistung manuell drosseln lässt.

 

2. Die Handhabung: Was die Handhabung anbelangt, sammeln die 9000er Rasierer in unserem internen Punktesystem knapp mehr Punkte. Weil aber beim Thema "Handhabung" viele Aspekte zu berücksichtigen sind und persönliche Vorstellungen eine große Rolle spielen, ist die Aussagekraft einer Punktevergabe eingeschränkt.

 

Sehen wir uns deshalb die wichtigsten Punkte kurz an:

  • Beim Gewicht, den Maßen, der Ergonomie und dem Design gewinnen die Prestige-Rasierer. Sie sind leichter, handlicher, ergonomischer geformt und bestechen unserer Meinung nach durch das schönere Design.
  • Die Lautstärke bzw das Betriebsgeräusch ist ebenfalls bei den getesteten Prestige-Rasierern etwas angenehmer.
  • Beim Akku-/Motor-/Display-System gewinnen die 9000er-Rasierer unseren Wettstreit: Bei der Lade- und Laufzeit liegen die 9000er-Rasierer mit den Prestige-Rasierern ohne QI-Ladepad gleichauf. Hier können die Modelle mit Qi-Ladepad nicht mithalten. Die Ladezeit ist dreimal so lange, ebenso das "Quick-Charge", wenn der Akku mal leer ist. Bei der Bequemlichkeit punkten zwar die Prestige-Rasierer mit Qi-Ladepad. Zu den 9000er-Modellen gibt es aber immerhin einen Ladeständer für bequemes Aufladen. Den Digitalmotor der Prestige-Modelle haben wir neutral bewertet, weil es keine längere Garantie dafür gibt und auch die 9000er-Modelle ohne Digitalmotor seit Jahren tadellos funktionieren. Das Display ist ebenfalls bei beiden Serien sehr gut.
  • Die weiteren Verwendungsmöglichkeiten sind im Detail unterschiedlich, die Gesamtpunkte in dieser Kategorie aber ungefähr gleich: 9000er-Rasierer punkten mit einem ausklappbaren Langhaartrimmer, Prestige-Rasierer mit Qi-Ladepad sind unterwegs praktisch, weil sie auch über USB aufgeladen werden können. Für das Konturen- und Bartstyling gibt es in beiden Serien einen passenden Barttrimmer-Aufsatz mit längenverstellbarem Distanzkamm. Aufsätze für Nasenhaartrimmer und Gesichtsreinigungsbürste sind für einzelne Modelle erhältlich. Spannungsanpassung und Tastensperre bieten beide Serien.
  • Auch was die Reinigung anbelangt, gibt es nur wenige Unterschiede: Alle aktuellen Modelle beider Serien sind wasserdicht, abwaschbar und dadurch leicht zu reinigen. Der Scherkopf lässt sich bei 9000er-Modellen etwas leichter öffnen (Knopfdruck). 9000er-Rasierer haben auch eine kleine Reinigungsbürste im Set. Für eine bequeme Reinigung gibt es den passenden Reinigungsbehälter. Er passt zu allen Modellen beider Serien mit eckigem Scherkopf. 

3. Schutz, Haltbarkeit und Nachhaltigkeit haben wir bei beiden Serien gleich bepunktet.

 

Fazit: Technikfans sollten zu 9000er-Rasierern greifen. Hier hat sich Philips richtig ausgetobt. Es gibt gleich drei Sensoren inklusive LED-Ring für die Druckanzeige und eine eigene App, die Daten vom Rasierer via Bluetooth erhält und Tipps, Grafiken und Statistiken zur Rasur bereit hält. Etwas ruhiger und "klassischer" geht man es mit den Prestige-Rasierern an. Sie überzeugen mit elegantem Design, geringem Gewicht, kompakter Größe, Digitalmotor und - je nach Modell - mit Qi-Ladepad. Für empfindliche Haut sind sie unserer Meinung nach Tipp Nummer 1 im Philips-Sortiment.

 

philips rasierer 9000 test
Die Philips-Serie 9000 ist eine Fundgrube für Technikfans. Gleich 3 Sensoren und eine App mit Statistiken und Grafiken lässt das Technikerherz höher schlagen.
philips serie 9000 test
Ein LED-Ring zeigt bei Series 9000 den passenden Anpressdruck an.

 

4. Vergleichstabellen Philips Serie 9000 & Prestige

 

4.1. Philips Serie 9000


Rasierer Bezeichnung Philips S9987/59 Philips S9987/55 Philips S9982/55 Philips S9982/59 Philips S9986/63
Reinigungsbehälter ja ja ja ja ja
Ladestation / -ständer ja ja ja ja ja
Tasche / Etui / Beutel / Box Etui Etui Etui Etui Etui
Barttrimmer ja - - ja -
Distanzkamm für Barttrimmer Kamm 1-5mm - - Kamm 1-5mm -
Sonstiges Zubehör Bluetooth + Philips GroomTribe App Bluetooth + Philips GroomTribe App Bluetooth + Philips GroomTribe App Bluetooth + Philips GroomTribe App Bluetooth + Philips GroomTribe App
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4.2. Philips 9000 Prestige


Rasierer Bezeichnung Philips SP9820/12 Philips SP9840/31 Philips SP9863/14 Philips SP9871/22 Philips SP9885/35 Philips SP9820/18 Philips SP9860/16
Reinigungsbehälter
Qi-Ladepad
Tasche / Etui / Beutel / Box Etui Etui Etui Etui Etui Etui Etui
Barttrimmer
Distanzkamm für Barttrimmer Kamm 1-5mm Kamm 1-5mm Kamm 1-5mm Kamm 1-5mm Kamm 1-5mm
Nasenhaartrimmer
Gesichtsreinigungsbürste
Sonstiges Zubehör 1x Reinigungs-Kartusche 1x Reinigungs-Kartusche
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